Verhüten mit chemischen Verhütungsmitteln

Chemische Verhütungsmittel, Scheidenzäpfchen

 

Chemische Verhütungsmittel werden in Form von Scheidenzäpfchen, Sprays, Schaum oder Cremes in die Scheide eingeführt, wo sie sich innerhalb einiger Minuten auflösen. Vorher sind sie unwirksam, das heißt, man muss sich nach dem Einführen noch ungefähr 10 Minuten Zeit lassen bevor es zum Geschlechtsverkehr kommt.

 

 

 

Anwendung chemischer Verhütungsmittel

Die Mittel bewirken zwei Dinge:

  • Erstens entsteht ein fester Schaum, der das Eindringen von männlichen Spermien in die Gebärmutter und damit das Zusammentreffen mit einer Eizelle verhindert.
  • Zweitens töten die Chemikalien die Samenzellen innerhalb von sehr kurzer Zeit ab.

 

Durch die Anwendung kann es zu einem Wärmegefühl in der Scheide und am Penis kommen. Chemische Verhütungsmittel sind mittelmäßig zuverlässig, daher empfiehlt sich deren Verwendung eher zusammen mit anderen Verhütungsmitteln, wie z.B. Kondom, Diaphragma, Portio- oder Silikonkappe.

 

Aber Vorsicht: Nicht alle Mittel dürfen mit Kondomen zusammenkommen.

Vor- und Nachteile chemischer Verhütungsmittel

Hier haben wir einige Vor- und Nachteile aufgelistet, die bei der Verwendung chemischer Verhütungsmittel auftreten können. Weitere Informationen kannst du der Gebrauchsinformation des jeweiligen Präparates entnehmen und mit deiner Gynäkologin/deinem Gynäkologen besprechen.

Chemische Verhütungsmittel Vorteile:

  • Nur vor dem Sex anzuwenden
  • Rezeptfrei

Chemische Verhütungsmittel Nachteile:

  • Unterbrechung des Liebesspiels
  • Mögliche Unverträglichkeiten (Rötungen, Schwellungen, Juckreiz …)
  • Eher unzuverlässig – immer kombinieren
Folgende Verhütungsmethoden stehen dir zur Auswahl:

Wie zuverlässig sind chemische Verhütungsmittel?

Grundsätzlich gelten chemische Verhütungsmittel als wenig zuverlässige Verhütungsmittel. Sie sollten unbedingt mit anderen Verhütungsmitteln kombiniert werden.
Vorsicht: Nicht alle Mittel dürfen mit Kondomen verwendet werden.